Hockey Club Villingen e.V.

Von Engeln, Schotten und ein bisschen Hawaii….

Beim Fasnets-Turnier der Senioren des HC Villingen war dieses Jahr vom 12.-13.02.2011 wieder einiges geboten.

Mit 20 Mannschaften war das Teilnehmerfeld sehr gut bestückt. Gleich drei italienische Mannschaften (Turin, Villafranca und Rovigo) hatten diesmal die lange Reise über die Alpen nach Villingen auf sich genommen. Neu begrüßen durfte man in Villingen Gäste aus Hagen, Homburg und Tuttlingen. Letztere waren sogar mit gleich zwei Teams mit von der Partie. Über ein Wiedersehen freute man sich mit folgenden Mannschaften, die auch schon in den vergangenen Jahren immer zur guten Stimmung beigetragen haben: die Damen aus Ludwigsburg und Bern, das Global Hockey Team, die Damen und Herren aus Schwenningen, das Dream Team, das Schweizer Team aus Zürich, die „Gsälzbära“ aus Böblingen, die Old Hooks, der HTC Bietigheim, die „Fuggerstädtler“ aus Augsburg sowie der HTC aus Hanau.

Bereits am Freitagabend bot man den Gästen mit der Führung von Siegfried Bicker durch das Villinger Riet einen vergnüglichen Einstieg ins Turnierwochenende. Dabei gab es wieder Interessantes über die Villinger Geschichte und die Fasnetsbräuche zu erfahren. Hautnah konnte dies auch ein italienischer Spieler erleben, der kurzerhand in der „Bastion“ mit einem historischen Villinger „Narrohäs“ eingekleidet wurde. Nicht fehlen durften natürlich die dazugehörigen „Rollen“ (schwerer Glockengurt) und die „Scheme“ (handgeschnitzte Maske).
Den Abend beschloss man gemeinsam im Gasthaus Ott, wo auch nach und nach immer mehr Turniergäste eintrudelten. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an unseren Bernd Becker, der an diesem Abend mit seinen Dolmetscherdiensten prächtig aushalf.

Am Samstag begannen in der Hoptbühlhalle die Spiele. In den Kabinen erwartete die Spieler ein kleiner Willkommensgruß. Die HCV-Betreuer stießen mit den Gästen außerdem noch mit Sekt zum Willkommen an. Für gute Stimmung war gesorgt. Hier waren besonders die Tuttlinger Fans hervorzuheben, die ihre Eltern bei jedem Auftritt und gelungener Aktion sehr schön anfeuerten.

Die als Hawaii-Mädchen gekleideten Schwenninger Damen stellten kurzerhand eine aufblasbare Palme samt dazugehörigen Affen ins Tor. Diese ließen auch kaum Gegentore zu.

Egal, wie die Spiele in der Halle auch endeten, bei der anschließenden Tischkicker-Partie, zu der jede Mannschaft im Anschluss an das Hockeyspiel zwei Vertreter schickte, war für alle die Möglichkeit gegeben, ihre wahre Bestimmung zu zeigen.

Das Highlight des Turniers war wieder einmal der Fasnetsball am Samstagabend. Nacheinander bevölkerten Engel, Hippies, Schotten, „falsche Frauen“, Zirkus-Getier und manch anderer Narr die Räumlichkeiten im Ratskeller. Nach dem Buffet wurde reichlich das Tanzbein geschwungen. Einen super Auftritt legte wieder einmal die Rentnerbänd hin. Als die Dirigentin Heidi die verschiedenen Geschlechter aufforderte abwechselnd bei den Liedern mitzusingen, bewies sie, dass sie dringend mal was gegen den Achsel-Haarwuchs unternehmen muss J. Nach diesem Auftritt sorgte DJ Taste wieder für Tanzstimmung bis in die frühen Stunden.

Nach den Spielen am Sonntag, verabschiedeten wir die Gäste mit den besten Wünschen für einen guten Heimweg.

Auf Wiedersehen in 2012!

 

Hockey Club - Senioren

19.09.10 | Senioren on Tour in Nürnberg

Mit einer stark dezimierten Truppe liefen die HCV beim Jubiläumsturnier der Nachtgiger der HG Nürnberg auf. Durch den Personalausfall ließen sich die verbliebenen Spieler jedoch nicht den Spaß am „Seniorenausflug“ verderben.

So startete man bereits am Freitag, den 10.09.2010 in der Frühe gen Nürnberg. Trotz den Tücken eines widerspenstigen Navigationsgerätes kam man zügig im rustikalen Jugendhotel – einer ehemaligen Waldarbeiterschule – gegen Mittag an. Offenbar müssen hier die HCV’er schon einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben: an der Rezeption wusste man bereits, dass die Villinger meist als letzte Gäste in der Nacht wieder das Hotel aufsuchen. Dementsprechend wurde das Angebot der Hotelleitung, den extra geöffneten Hintereingang des Hotels des Nachts zu nutzen, dankend angenommen. Die sehenswerte Stadt Nürnberg präsentierte sich bei Sonnenschein am Freitagnachmittag von seiner besten Seite. Ein riesiger Flohmarkt in der Innenstadt ermöglichte dem weiblichen Teil der Mixed-Mannschaft noch den Kauf von „Sport-Fußbekleidung“. (Der Designer von Adidas muss nach dieser Produktkreation jedoch wohl entlassen worden sein…) Den Abend ließ man im Vereinsheim der HG ausklingen und „kaufte“ noch Spieler für den kommenden Tag ein. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an unsere Freunde aus Offenbach, auf die man sich einfach jederzeit verlassen kann.Am Samstag ging es dann in drei Turnierspielen darum, die Villinger Farben zu präsentieren. Gegen die Elternhockeyspieler aus Nürnberg – die Krummstock-Stocherer – reichte es dank Pete aus Offenbach noch zu einem 1:0. Gegen die Spätlese aus Hannover hingegen setzte es die erwartete 0:4 Niederlage. Gegen Villafranca wurde ebenfalls verloren. 1:6 war hier das Ergebnis – wobei allerdings Anke’s Tor gegen die super aufspielenden Italiener eigentlich hätte doppelt zählen müssen…

Beim Turnierabend hielten die HCV  erwartungsgemäß lange mit. Die Sieger in dieser Kategorie waren allerdings an diesem Abend die „trinkfesten“ Spieler aus dem tschechischen Pilsen. Am Sonntag wurden dann nach Nürnberger Sitte die Mannschaften auf neue Mixed-Mannschaften mit den klangvollen Namen wie „Greta Garbo“ oder „Charlie Chaplin“ aufgeteilt. Am Sonntagabend kehrte die Villinger Delegation nach drei herrlichen Tagen zurück.

Vielen Dank hierfür an die fleißigen Helfer der Nachtgiger.

 

Hockey Club Villingen e.V.

Aktuell | Hockey im Schwarzwald

Was viele nicht Wissen ist, das Hockey die erfolgreichste deutsche Ballsportart ist; selbst Fußball kommt nicht an die Erfolge der deutschen Hockeynationalmannschaften heran. Im Freien wird das Spiel, dem Fußball ähnlich, mit 11 Spielern gespielt. Im Winter in der Halle wird mit sechs Spielern gespielt. Es ist von der Taktik, Kondition und der Koordination von Schläger und Ball zurzeit eine der anspruchsvollsten Sportarten. Erst vorletzte Woche spielte die Hockey-Nationalmannschaft auch kurz „ Honamas“ genannt, in Mönchengladbach die Championstrophy. Dieses Turnier ist im Feldhockey eines der bestbesetztesten Turniere, denn hier treffen die sechs besten Nationen der Welt aufeinander. Aber Hockey wird auch im Villinger Friedengrund, beim Hockey-Club Villingen e.V. angeboten. Seit 1922, als Abteilung des FC 08 Villingen, wurde im Sommer erstmals auf dem ehemaligen Gelände „Oberes Wasser“ Hockey gespielt. Im Jahre 1972 wurde der Verein HCV gegründet und ein eigens dafür hergerichteten Naturrasenplatz im Friedengrund 7, (Deutschlands höchstgelegenem Hockeyplatz) geschaffen.

Seit demnach fast 90 Jahren Hockey in Villingen hat der HCV in der Vergangenheit mit Rita (Bella) Schlecht eine Nationaltorhüterin (50-er Jahre) und mit Rosi Reinhardt (80-er Jahre) eine Teammanagerin der deutschen Damen Nationalmannschaft hervorgebracht. Ebenso stellte der Verein längere Zeit zwei Bundesligaschiedsrichter mit Klaus Hässler und Dieter Reinhardt. Die Damen- und Herrenmannschaften des HCV spielten über Jahrzehnte in der dritt- bzw. vierthöchsten deutschen Klassen.

Der Verein hat derzeit ca. 180 Mitglieder. Der Sportbetrieb während der Feldsaison findet auf der Clubanlage mit eigenem Vereinsheim statt. In der Hallensaison werden das Training und die Punktspiele der aktiven Mannschaften in der Sporthalle "Am Hoptbühl" ausgetragen. Die Herren und Damenmannschaft spielen zurzeit in der 2. Verbandsliga und treffen dort unter anderem auf die Gegner aus Bruchsal, Offenburg, Tübingen und Aalen. In allen Altersklassen gibt es Hockey spielende Mitglieder, die Anzahl reicht allerdings nicht immer aus, um einen Kader mit ca. 15 Spielern zu stellen und an den Verbandsspielen teilnehmen zu lassen. Interessierte an unserem Sport sind gerne Willkommen und können unsere Sportart gerne ausprobieren. Sollte sich das Interesse in den Wunsch zur dauerhaften Mitgliedschaft ändern, wurde hierfür vor Jahren ein halbierter Jahresbeitrag für das erste Jahr der Zugehörigkeit eingeführt.

Momentan Aktiv sind zwei Jugendmannschaften in männlichen Bereich in Kooperation mit dem Hockey-Verein Schwenningen, die eine Spielgemeinschaft (SG) Villingen-Schwenningen bilden. Auch für die kleinen gibt es bei den Minis die Möglichkeiten, Hockey kennen zu lernen.

Mit Tobias Weißer (16 Jahre) hat der Hockey-Club momentan wieder einen aktuellen Nationalspieler unter seinen Mitgliedern. Tobias stand dieses Jahr für die deutsche U16-Nationalmannschaft als Torwart zwischen den Pfosten. Der Hockey-Club ist glücklich wieder einen Nationalspieler in den eigenen Reihen zu haben. Obwohl Weißer seine sportliche Zukunft nicht in Villingen weiter verfolgen wird. In Villingen sind dafür die Gegebenheiten für hochklassiges Hockey und das dafür nötige Training nicht gegeben. Dies liegt unter anderem daran, dass internationale Turniere nur noch auf Kunstrasen gespielt werden. Auf dem von der Stadt verlegten Kunstrasen am Friedengrund, ist dies aber leider nicht möglich, da es sich hier um einen, von der Beschaffenheit hauptsächlich für Fußball verlegten Kunstrasenplatz, handelt. Der Hockey-Club Villingen ist neben dem HC Esslingen momentan noch der einzige Hockeyverein mit einem Naturrasenplatz im Baden-Württembergischen Hockeyverband. Deshalb trainieren auch die aktiven Mannschaften zum Teil auf dem Kunstrasenplatz am Deutenberg, teilweise zusammen mit den Aktiven des HV Schwenningen. Im Südwesten Baden-Württembergs gibt es neben dem HC Villingen nur noch 7 weitere Hockey Vereine: Schwenningen, Konstanz, Tübingen, Freiburg, Offenburg, Gernsbach und Lahr.

 

Das Fasnets-Turnier der Senioren 2010

25.01.10 | Vom Romäus bis zur Rentnerbänd

Vom 22.01.2010 bis 24.01.2010 durften wir wieder zahlreiche Gäste zum 40. Manfred-Brecht-Gedächtnis Turnier begrüßen. Neben vielen „Stammgästen“ wie beispielsweise Hanau, Böblingen, Bern, Ludwigsburg, Deubumi und Schwenningen durften diesmal auch die Grasshoppers aus Zürich, die Funmannschaft der Old Hooks und das Team aus Turin begrüßt werden.

Bereits am Freitagabend traf man sich mit den ersten Gästen zu einer Stadtführung durch das historische Villingen. Unter der Leitung des Stadtführers Siegfried Bicker erfuhr die neugierige Gruppe einiges über ganz spezielle Eigenheiten der Zähringerstadt. So zum Beispiel, dass die imposante Franziskaner-Konzerthalle noch bis zur umfangreichen Renovierung als Altersheim genutzt wurde. Oder dass die Stadttore im Mittelalter noch keine Dächer hatten, dafür aber Aufzüge, um die Kanonen nach oben zu transportieren. Herr Bicker wusste auch einiges über den Villinger Nationalheld Romäus zu berichten, der für mittelalterliche Verhältnisse doch eine stattliche Größe von 1,80 Meter gehabt haben soll und als Rebell gegen die Obrigkeit im Romäusturm eingekerkert wurde. Rustikal endete die Führung in der sich im Umbau befindlichen Zehntscheuer mit einem „Stamperl“. Lustig klang der Abend im Gasthaus Ott in der Färberstraße aus.

Am Samstag begannen die Spiele. Wie in Villingen üblich, stand mal wieder der Spaß im Vordergrund. Es wird absichtlich nie ein Turniersieger ausgespielt. Der Turnierabend fand diesmal im Franziskaner-Hotel statt. Höhepunkt war hier einmal mehr der Auftritt der Rentnerbänd. Hier wurden die Gäste gekonnt in den Fasnetsrummel eingebunden.

Diejenigen, die nach einer längeren Nacht, den Schläger wieder halten konnten, kehrten dann am Sonntag auf das Spielfeld zurück. Viele der Gäste und natürlich auch wir vom HCV freuen sich auf ein Wiedersehen – vielleicht schon beim Sommerturnier.

In Kürze werden auch Fotos vom Turnier unter www.fraz-foto.de eingestellt sein.

 

Hockey-Club Villingen hat einen Nationalspieler

28.10.09 | Tobias Weißer: "„Ich freue mich sehr über die Berufung“


Torwart Tobias Weißer wird absofort zum Kader der U16-Nationalmannschaft dazu gehörern

Als der Fünfzehn jährige Hockeytorwart Tobias Weißer letzten Winter mit der Baden-Württembergischen Auswahl die deutsche Meisterschaft gewann, visierte er schon das nächste große Ziel an. „Ich will in die Jugendnationalmannschaft“ gab sich der Schüler der Bickebergschule kämpferisch. Genau dies sollte ihm jetzt gelingen. Ulrich Forstner Nachwuchscheftrainer des deutschen Hockeybundes befand Tobias jetzt als „Reif für den Nationalkader“. Der neu formierte U16 Bundeskader wird in der letzten Oktober Woche einen fünftägigen Lehrgang im Nord hessischen Limburg absolvieren. „Das wird eine harte Woche, meine Vereinskollegen stecken dort bereist in der Hallenvorbereitung und wir werden auf dem Feld förmlich geschliffen“ blickt Tobias dem Lehrgang gespannt entgegen. „Ich freue mich natürlich sehr über die Berufung, habe aber auch verdammt hart dafür gearbeitet“ so Weißer. Neben seinen Trainingseinheiten im Villinger Friedengrund fährt er ein bis zweimal die Woche zu seinem Zweitverein nach Ludwigsburg. Hier trainiert und spielt er unter seinem Bruder und früheren HCV-Trainer Daniel Weißer. Mit Ludwigsburg gewann er diese Saison die Baden-Württembergische Meisterschaft. „Tobias ist nun in der deutschen Spitze angekommen, jetzt muss er sich erstmal International beweisen“ weist der Bruder auf die kommenden Aufgaben hin. Die Bundestrainer bemängeln die Trainingsbedingungen von Weißer. Der ungeliebte Naturrasen im Villinger Friedengrund ist im Hockey heute eine eher außergewöhnliche Spielstätte. „Letztendlich haben meine überragenden Athletikwerte die Trainer überzeugt, denn dafür benötige ich keinen Kunstrasen“. Teilweise trainiert Tobias schon im Ludwigsburger Herren-Bundesligakader und erhofft sich hier in zwei Jahren den Durchbruch zu schaffen. „Mein Traum wäre es einmal in Holland zu spielen, zuerst muss ich mich aber in die Bundesliga rein kämpfen“. Vor allem von Weißers starken Persönlichkeit ist HCV Trainer Christian Hauser angetan. „Ich bin sehr stolz einen Nationalspieler im Training zu begrüßen, dass wird wohl nicht mehr so schnell vorkommen“. Es ist ab jetzt nur noch ein warten auf Zeit, bis der Villinger zum ersten Mal den Adler auf der Brust tragen wird.

 

Kleinfeldturnier in Olten 21.05.2009 - 22.05.2009

29.05.09 | Senioren-Mixturnier über Christi Himmelfahrt

Andreas Wegen, Petra Wildi, Anke Herbst, Eberhard Ludwig, Bernd Kipfmüller, Michael Nopper

Eine Delegation der Villinger Senioren-Mannschaft genoss die Gastfreundschaft von Blau-Weiss Olten anlässlich des diesjährigen Mixturniers über Christi Himmelfahrt. Vor der schönen Bergkulisse wurden im freundschaftlichen Rahmen fünf Spiele an zwei Tagen ausgetragen. Zu der Villinger Reisegesellschaft gehörten Anke Herbst, Petra Wildi (verletzt und daher als Betreuerin fungierend), Bernd Kipfmüller, Michael Nopper, Eberhard Ludwig, Kuno Wanzeck und Andreas Wegen. Wie bei den Seniorenturnieren üblich, stand der Spaß während des Turniers im Vordergrund. So war es auch nicht schlimm, dass von den fünf Spielen nur das Eröffnungsspiel gegen die Freunde vom Dreamteam aus Offenbach mit 3:2 gewonnen werden konnte. Die restlichen Partien gingen alle an die Gegner. So gegen die beiden Oltener Vereine (1:4 und 1:3) und gegen das Global-Hockey Team Frankfurt (2:5). Beim Spiel gegen Hanau (gefühlt 0:10) bildeten wir eine Spielgemeinschaft mit unseren Freunden aus Augsburg.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle nochmals für die nette Gastfreundschaft. Ein ganz besonderer Dank geht an die beiden Oltener Goalies, die für uns freundlicherweise „unermüdlich“ im Tor standen.

 

traditionelles Fasnetsturnier des HC Villingen 30.01. - 01.02.2009

Vom 30.Januar bis 01. Februar 2009 trafen sich wieder knapp 150 Hockey-Begeisterte zum traditionellen Fasnetsturnier des HC Villingen. Diesmal durften selbst Gäste aus Turin und Zürich begrüßt werden. Das Feld komplettierten die Mannschaften aus Gernsbach, Hanau, Bruchsal, Böblingen, Wettingen, Ludwigsburg, Bern, Schwenningen sowie die Reise-Mannschaften Global-Hockey-Team (Frankfurt), Dream Team (Offenbach) und Deutschlands bunte Mischung (Nürnberg).

Bild zeigt den Villinger Dieter Schiele | Bild © www.fraz-foto.de

Am Freitag, den 30. Januar, bot man den bereits angereisten Mannschaften eine Stadtführung durch das historische Villingen an. Unter der fachkundigen Führung von Siegfried Bicker wurden die markantesten Stellen in der Innenstadt besucht. Rund 50 Personen erfuhren beispielsweise, dass ein Abbild von Sepp Maier in der Eingangstür des Münsters verewigt sei oder dass früher die Kanonen mit Aufzügen in den Stadttürmen in die oberen Etagen transportiert wurden. Auf die Unterschiede zwischen der historischen Fasnet und dem Karneval wurde ebenfalls ausführlich eingegangen. Nach rund einer Stunde erhielt jeder Gast in der Zunftstube einen aufwärmenden Schnaps kredenzt. Den gemeinsamen Abschluss des Abends beging man in der Gaststätte Ott, wo die Gruppe noch in gemütlicher Runde zusammen saß.

Eine kleine Überraschung erwartete die Spieler am darauffolgenden Samstag beim Einzug in die Kabine. Jeder hatte eine süße Kleinigkeit auf seinem Platz liegen. Dazu erhielt jede Mannschaft nach ihrem ersten Spiel einen Begrüßungssekt. Hatte man sich auf dem Spielfeld wacker geschlagen, wartete auf zwei Delegierte jeder Mannschaft ein Spiel am Tischkicker. Dies ist bei den Villinger Turnieren einfach schon Tradition.

Der Fasnetsball fand dieses Jahr erstmals in der Gaststätte Ratskeller statt. Eingebetet in die Villinger Stadtmauer war der Gewölbekeller der Rahmen für einen Turnierabend, der manchem sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Hatte man sich zunächst am leckeren Buffet gestärkt, konnte man anschließend bei der Musik von DJ Flip ausgiebig das Tanzbein schwingen. Ob Punks, Zimmermädchen, Strafgefangene oder Burgfräulein – alle hatten ihren Spaß. Einen Höhepunkt bot der Auftritt der „Rentner-Bänd“. Die Heidi – Susi Rufe wollten fast nicht enden. Für etliche Gäste war die Nachtruhe etwas kurz….

Am Sonntag konnten deshalb viele Spieler zwischen den Spielen einen Kaffee gebrauchen (Die Frage, warum wir eigentlich geschätzte 15 Käsekuchen hatten, ist noch eingehend zu klären…). Dieter Schiele gab die Glücksfee am Glücksrad und wir verteilten einige Preise unter den Zuschauern. Gegen Nachmittag hieß es nach und nach Abschied nehmen. Viele bekundeten bereits, dass sie auf jeden Fall nächstes Jahr wieder im närrischen Rahmen Hockey spielen wollen…

 

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